{"id":29,"date":"2017-03-29T12:55:06","date_gmt":"2017-03-29T12:55:06","guid":{"rendered":"https:\/\/cccp.org\/?page_id=29"},"modified":"2017-03-29T20:12:54","modified_gmt":"2017-03-29T18:12:54","slug":"home","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cccp.org\/","title":{"rendered":"home"},"content":{"rendered":"<p>Hallo!<\/p>\n<p>Angefangen hat alles mit einem 386er, ein paar Speicherriegel, einer 200 MB Festplatte, einem 14&#8243; Farbmonitor, einem 2400 Baud Modem, einem Stapel Disketten mit einer Unifix Linuxdistribution drauf und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unix_to_Unix_Copy\">UUCP<\/a>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Eigentlich. Denn da gab es vorher noch Lochkarten und etlichen anderen Schnick Schnack. Auch ein Apple Macintosh Classic II, bugbear.muc.de, den ich immer noch habe, hat mir mit einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unix_to_Unix_Copy\">UUCP<\/a> Port extrem gute Dienste geleistet. F\u00fcr andere Mac Besitzer war mittels <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/AppleTalk_Remote_Access\">ARA<\/a> (AppleTalk Remote Access) und einem Programm namens &#8222;Fernmail&#8220; sogar rfc konforme Mail in die weite Welt m\u00f6glich. \u00a0Das war f\u00fcr hiesige Verh\u00e4ltnisse richtig toll, denn damals gab es die vielen Dienste die es in den USA f\u00fcr die dortigen Macintosh Anwender gab hier zu lande einfach nicht. Bei <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/AppleLink\">AppleLink<\/a>, einem Dienst mit Einwahlm\u00f6glichkeit hier in Deutschland \u00fcber Datex-P zu\u00a0<a href=\"http:\/\/corphist.computerhistory.org\/corphist\/view.php?s=select&amp;cid=5&amp;PHPSESSID=\">GEIS<\/a> (General Electric Information Systems), hat man noch neben den monatlichen Beitr\u00e4gen zus\u00e4tzlich DM 0,13 f\u00fcr jedes \u00fcbertragene Kilobyte gezahlt. Und dabei musste man richtig geduldig sein, den man konnte sich nur mit 2400 Baud einw\u00e4hlen. Immerhin konnte man E-Mails versenden, innerhalb <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/AppleLink\">AppleLink<\/a>, ins Internet und nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Compuserve\">Compuserve<\/a>.<\/p>\n<p>Eine Zeit lang habe ich es mit einem gut angebundenem System in M\u00fcnchen, cube.net, per Terminalsession probiert, aber die daraus resultierenden Telefonkosten, waren trotz einer &#8222;tollen&#8220; Oberfl\u00e4che mit der man Programme wie elm f\u00fcr mail und tin f\u00fcr <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Usenet\">Usenet<\/a>-News nutzen konnte, einfach viel zu hoch auf Dauer. Die cube wurde irgendwann von den Machern dann zugunsten von GMX, ihrem neuen richtig kommerziellen Projekt, eingestellt. Neugierig wie ich bin, habe ich eben mittels host und whois nachgeschaut ob es die Domain noch gibt. Gibt es, geh\u00f6rt wie GMX auch zu 1&amp;1 und sogar salyko.cube.net gibt es noch. Per Browser ist das aber recht unspektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>Mit Kernel Version 0.59 ging es dann hier mit Linux richtig los. Mail und News per <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Unix_to_Unix_Copy\">UUCP<\/a>. Mit cnews konnte man richtig Usenet machen, mit smail hatte man einen richtig tollen MTA. Zus\u00e4tzlich Feed f\u00fcr andere Sites. Perfekt. nachdem das 2.4er Modem durch ein 14.4er ersetzt wurde, das mit Gert Doering&#8217;s <a href=\"http:\/\/mgetty.greenie.net\/\">mgetty<\/a> sogar Fax und Voice konnte, reichte mir prinzipiell eine einzige Telefonleitung. Auch das stetig steigende Datenvolumen das durch den Newsfeed erzeugt wurde machte schnellere \u00dcbertragungswege notwendig. Ziemlich schnell wurde das Modem dann durch ein Zyxel 1496 E+ ersetzt. Mit baugleichen Modems konnte man so 19.6Kb\/sec nutzen.\u00a0Damals im vergleich zu den immer noch als Standard geltenden, weil zugelassen durch die Post, 2.4er Modems, ein echter Gewinn. Und nat\u00fcrlich war das Zyxel nicht zugelassen! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Nach kurzer Zeit haben wir dann im kleinen Kreis unsere eigene Infrastruktur auf gebaut. Mit einem ISDN Anschluss und selbstgebauten ISDN-IP Linux Routern im Pizzaschachtelgeh\u00e4use konnte man das heimische Netz je nach Bedarf mit anderen Netzen oder mit dem Internet verbinden. Nutzten wir mit dem Modem noch SLIP, so konnten wir zu der Zeit schon PPP verwenden. Im Grunde genommen war das dann schon genauso bequem wie heutzutage mit einer Fritz!Box und dem heimischen WLAN. Nur konfigurieren musste man das alles vorher. Und so richtig reichte der alte Rechner mit dem 386er Board auch nicht mehr. Der wurde dann ersetzt von einem Macintosh IIfx der mit A\/UX 3.1.1 betrieben wurde. Mit smail, anstatt des mitgeliefertem sendmail, konnte ich die alte Konfiguration einfach \u00fcbernehmen, so dass auch meine selbst gemachten Scripte funktionierten. Statt cnews wurde inn installiert, so hat die Kiste mit heissen 64 MB RAM und 2 x 540 MB SCSI Platten richtig gerockt.<\/p>\n<p>tbc&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo! Angefangen hat alles mit einem 386er, ein paar Speicherriegel, einer 200 MB Festplatte, einem 14&#8243; Farbmonitor, einem 2400 Baud Modem, einem Stapel Disketten mit einer Unifix Linuxdistribution drauf und UUCP&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; Eigentlich. Denn da gab es vorher noch Lochkarten und etlichen anderen Schnick Schnack. 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